Netzwerk Recherche Jahreskonferenz 2026

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Mööp - das ist das digitale Geräusch, das Schiffe auf dem offenen Meer über AIS senden. Nicht wirklich, aber der dänische Kollege Christian Panton hat es geschafft, so ein komplexes System wie das AIS-Schiffs-Tracking anschaulich und einfach zu erklären.

Und vor allem: Wie können Journalistinnen und Journalisten es einsetzen, um mehr über „Sketchy Boats“ herauszufinden, die sich nah an unseren Küsten bewegen. Für mich eines der Highlights meiner diesjährigen Netzwerk Recherche Jahreskonferenz (nicht zuletzt, weil ich die Veranstaltung moderieren durfte): „Dead in the Water – using OSINT-Tools to monitor a shadowfleet and other sketchy boats“

Hier geht es zum Mitschnitt des Talks: [Link]

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Das andere Highlight gab es gleich am Freitag morgen: Die „KI Recherche WG“ - so wie es meine Kollegin Svea Eckert genannt hat - durfte aus dem WG Leben plaudern: Svea selbst hat etwas zum Thema Gesichtserkennung präsentiert, Eva Wolfangel hat gezeigt, was für kleine und große Dinge man mit Claude in der Kommandozeile machen kann. Wie einfach sich die „Guardrails“ von LLMs entfernen lassen (und was Christian Lindner damit zu tun hat), dazu forscht mein SWR-Kollege Sebastian Mondial. Mein NDR-Kollege Daniel Moßbrucker zeigte in seinem Projekt, warum nicht immer LLMs das Tool der Wahl sind, sondern manchmal andere KI-Modelltypen wie z.B. BERTopic. Und ich habe darüber gesprochen, wie man lokale LLMs wie Qwen oder Gemma für sensible investigative Recherchen nutzen kann. Auch unsere Blitzlich-Session (danke Anna Behrendt für den Leuchtturm-Timer) gibt es ebenfalls online: [Link]

Aber das Beste natürlich: Ganz viele Kolleginnen und Kollegen treffen, Weggefährtinnen und -Gefährten bei diesem verrückten „Abenteuer Recherche“ (ich weiß, dass war das Motto einer früheren Jahreskonferenz, but who cares ;))