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„Viele Menschen verlassen sich bei Gesundheitsfragen auf Suchmaschinen oder KI‑Chatbots. Doch wie erkennt man verlässliche Informationen? rbb‑Expertin Ursula Stamm erklärt, worauf es ankommt – und warum KI zwar helfen, aber auch gefährlich falschliegen kann.
Zu Gesundheitsfragen online recherchieren gehört für viele zum Alltag, liefert das Internet doch Antworten rund um die Uhr, schnell und bequem. Suchergebnisse können aber auch falsche Informationen enthalten; das ist, gerade wenn es um Gesundheit geht, problematisch. Laut einem Report der Deutschen Krankenversicherung (DKV) können 58 Prozent der Menschen nicht einschätzen, ob Gesundheitsquellen im Netz vertrauenswürdig sind. Woran lässt sich das erkennen? Und wie lässt sich die Suche im Netz sicher gestalten?
Bei klassischen Internetseiten lassen sich Quellen, Anbieter, Qualifikationen und Aktualität prüfen, so rbb‑Gesundheitsjournalistin Ursula Stamm. Bei KI‑Modellen ist das deutlich schwieriger, da Large‑Language‑Models (LLMs) Informationen bündeln, ohne ihre Herkunft transparent offenzulegen. Zudem ist oft unklar, wie alt die verwendeten Daten sind. Stamm betont, dass KI bei einfachen Fragen oft hilfreich ist, bei komplexen Themen jedoch irreführen kann. Selbstdiagnosen oder Selbstmedikation ohne ärztliche Rücksprache seien riskant, so die rbb‑Gesundheitsexpertin. Datenschutzprobleme entstehen außerdem, wenn Nutzer persönliche Gesundheitsdaten in KI‑Tools hochladen – denn klare rechtliche Leitplanken fehlen noch.“
Link zum Audio: https://www.radioeins.de/content/rbb/rad/programm/sendungen/modo1619/_/fakt-oder-fake-wie-ich-zuverlaessige-gesundheitsinformationen-er.html